ich rieche was, was Du nicht siehst...
Sie sind hier: Startseite » Mantrailing » Hundeführer

Anforderungen an den Hundeführer

Welcher Hundeführer ist geeignet?

Nicht nur an den Hund, auch an den Hundeführer werden im Mantrailing hohe Anforderungen gestellt. Eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Bereitschaft, sich intensiv mit der Materie auseinanderzusetzen und zu verstehen, welche enorme Leistung der Hund erbringt – und worum es bei dieser Arbeit tatsächlich geht.

Wer seinen Hund als Mantrailer im Echteinsatz führen möchte, benötigt neben sehr guter körperlicher Kondition vor allem Ausdauer und Durchhaltevermögen. Der Weg vom Anfänger bis zum einsatzfähigen Personensuchhundeteam ist lang, anspruchsvoll und oft steinig. Die Ausbildung ist zeitintensiv, fordernd und verlangt ein hohes Maß an Engagement und Konsequenz.

Zentral ist zudem die Fähigkeit, dem eigenen Hund zu vertrauen. Ein Hundeführer muss lernen, seinen Hund zu lesen – feinste Veränderungen in Körpersprache, Bewegung und Arbeitsverhalten wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und im richtigen Moment unterstützend einzugreifen. Ohne dieses Lesen-Können ist erfolgreiche Mantrailing-Arbeit nicht möglich.

Auch die körperliche Fitness des Hundeführers spielt eine entscheidende Rolle. Mantrailing findet nicht auf dem Trainingsplatz statt, sondern im Gelände, in Städten, bei jedem Wetter und oft über viele Stunden. Wer Bewegung meidet, wird an dieser Arbeit wenig Freude haben.

Wer für eine Einsatzorganisation tätig ist, muss sich darüber hinaus auf besondere Rahmenbedingungen einstellen. Dazu gehören Teamarbeit, mögliche Einsätze zu jeder Tages- und Nachtzeit, regelmäßiges und intensives Training sowie eine ausgeprägte Frustrationstoleranz – denn nicht jeder Einsatz führt zum gewünschten Ziel.

Mantrailing ist immer Teamarbeit: zwischen Hund und Mensch, innerhalb der Gruppe und im Einsatz. Nur wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen, kontinuierlich zu lernen und auch mit Rückschlägen umzugehen, ist für diese Aufgabe wirklich geeignet.

Für eine Einsatzorganisation tätig zu sein, bedeutet dass man sich auf Einsätze einstellen muss, und hier sind gefragt:
Teamarbeit, mögliche Einsätze mitten in der Nacht, viel und intensives Training und auch eine gewisse Frustrationstoleranz – nicht jeder Einsatz führt zum Ziel.