ich rieche was, was Du nicht siehst...
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Erklärung Mantraling

Mantraling - Gerüchen auf der Spur

Der Begriff Mantrailing stammt aus dem Englischen:
man bedeutet Mensch, trail steht für Pfad oder Spur.

Jeder Mensch besitzt einen einzigartigen Individualgeruch. Die hochspezialisierte Nase des Hundes ist in der Lage, genau diesen Geruch aus einer Vielzahl von Umgebungsgerüchen herauszufiltern, wiederzuerkennen und ihm zu folgen.

Mantrailing bezeichnet daher die Arbeit eines speziell ausgebildeten Hundes, der einer individuellen menschlichen Geruchsspur folgt. Diese Spur hinterlässt jeder Mensch – unabhängig davon, ob er geht oder steht, ob er viel oder wenig Kleidung trägt oder wie lange er sich an einem Ort aufgehalten hat.

Mithilfe eines sogenannten Geruchsartikels, der eindeutig mit dem Geruch der gesuchten Person behaftet ist, nimmt der Mantrailer die Spur auf. Aus der Vielzahl vorhandener Gerüche selektiert der Hund gezielt den passenden Individualgeruch und verfolgt ihn bis zur gesuchten Person.

Ein Mantrailer arbeitet dabei auf nahezu jedem Untergrund: im Wald, auf Wiesen, in urbanen Gebieten oder auf Beton. Genau diese Vielseitigkeit macht Mantrailing zu einer einzigartigen und hochkomplexen Form der Nasenarbeit.

Eine zentrale Rolle kommt dem Hundeführer zu. Seine Aufgabe ist es, den Hund aufmerksam zu „lesen“ – feinste Veränderungen in Körperhaltung, Rutenbewegung, Kopfhaltung oder Bewegungsdynamik wahrzunehmen, richtig zu interpretieren und entsprechend zu handeln. Nur im Zusammenspiel von Hund und Mensch wird Mantrailing zu einer erfolgreichen Sucharbeit.