was der Hund riecht
Was der Hund riecht - der Geruchsträger
Der Geruchsträger ist der Schlüssel zum Trail – und immer der Ausgangspunkt der Suche. Er enthält die entscheidende Information: den individuellen Geruch der gesuchten Person. Genau diesen Geruch nimmt der Hund auf, speichert ihn ab und lernt, ihn aus der Vielzahl vorhandener Umweltgerüche gezielt herauszufiltern und zu verfolgen.
Dabei ist eines von zentraler Bedeutung: der Geruchsträger darf nicht kontaminiert sein. Er sollte ausschließlich den Geruch der vermissten Person tragen und keinen zusätzlichen Fremdgeruch enthalten, der den Hund verwirren oder fehlleiten könnte.
Grundsätzlich eignen sich alle Gegenstände als Geruchsträger, die eindeutig nach der gesuchten Person riechen. Dazu zählen zum Beispiel Kleidungsstücke wie Unterwäsche, T-Shirts oder Bettwäsche. Aber auch Alltagskontaktstellen wie ein Autotürgriff oder – in speziellen Kontexten – Blut können als Geruchsträger dienen.
Für die Aufbewahrung handlicher Geruchsträger haben sich luftdicht verschließbare Zippbeutel oder Gläser bewährt. Sie schützen den Geruch vor Kontamination und ermöglichen es dem Hund gleichzeitig, direkt aus dem Beutel heraus den Geruch aufzunehmen.
Unabhängig vom Ausbildungsstand gilt eine klare Regel: Der Hund erhält den Geruchsträger nur ein einziges Mal – zu Beginn des Trails. Dieses einmalige Aufnehmen des Geruchs ist essenziell, damit der Hund selbstständig und konzentriert arbeiten kann.
Möchten Sie tiefer in die faszinierende Welt des Geruchs eintauchen?
Buchen Sie Karina Kalks für den Vortrag „Hundenase, Geruch und vieles mehr …“ – fundiert, praxisnah und wissenschaftlich begleitet.
Kontakt


